In Colombia, as part of Latin American Day for the Struggle of People Living on the Streets—which is observed on August 18—the Archdiocese of Bogotá reaffirms its commitment to this population through the “Amigos de Calle” Church Network, an initiative that seeks to strengthen a pastoral response based on dignity, compassion, and hope.
Father Jorge Eliécer Arias, coordinator of the Archdiocese of Bogotá’s street ministry, human dignity in addiction, and senior citizens’ ministry programs, explained to ADN Celam that the Network emerged as a church-based initiative of the Diaconia for Integral Human Development.


“Our goal is precisely to come together so that, as a Church, we can be a force, a voice that speaks for those living in this situation,” said the priest; according to a census cited by the pastoral ministry, there are 10,480 homeless people in Bogotá.
A Church that accompanies and dignifies
This reality has prompted communities and church organizations to coordinate their efforts through the Network, with the aim of strengthening their support for “the people of God who live on the streets,” Father Arias explained.
„Dieses kirchliche Netzwerk ‚Amigos de Calle‘ möchte gerade das barmherzige und mitfühlende Gesicht der Kirche sein, das nicht nur Essen bringt“, bemerkte er. Das Essen mag ein erster Ansatz sein, doch das Ziel besteht darin, Beziehungen aufzubauen, zuzuhören und die Liebe Gottes sichtbar zu machen.
Der Priester rief zudem dazu auf, die Gleichgültigkeit gegenüber den Menschen, die auf der Straße leben, zu überwinden und ihre Würde als Bürger und Mitglieder des Volkes Gottes anzuerkennen. „Man muss sie begleiten, dieses Volk Gottes muss man in seiner Würde bestärken, man muss ihm wieder auf die Beine helfen“, betonte er und hob dabei die Arbeit der integrativen Seelsorgezentren als Orte hervor, die Wege zu neuen Chancen eröffnen wollen.


De la ayuda puntual a una presencia cercana
Für den Priester beginnt die seelsorgerische Begleitung dieser Menschengruppe damit, ihre Grundbedürfnisse zu stillen, aber auch damit, ihre Würde wiederherzustellen und die zwischenmenschlichen Bindungen zu stärken. „Die Wiederherstellung der Würde beginnt auch schon mit einer Dusche, damit, sich umzuziehen“, sagte Arias und hob dabei die Orte hervor, an denen man gemeinsam frühstücken, sich treffen und eine herzliche Aufnahme erfahren kann.
Seit ihrer Gründung im September 2024 unter dem Motto „Wir nehmen das Leben auf der Straße an, als Diener der Hoffnung“ vereint das kirchliche Netzwerk „Amigos de Calle“ verschiedene Initiativen der Kirche, die Menschen in Obdachlosigkeit in Bogotá begleiten. Das Engagement umfasst Verpflegung, Hygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung und geistliche Begleitung, zielt aber auch darauf ab, die Teilhabe dieser Menschen zu fördern und die Anerkennung ihrer Rechte und ihrer Würde zu stärken.

Seit ihrer Gründung im September 2024 unter dem Motto „Wir nehmen das Leben auf der Straße an, als Diener der Hoffnung“ vereint das kirchliche Netzwerk „Amigos de Calle“ verschiedene Initiativen der Kirche, die Menschen in Obdachlosigkeit in Bogotá begleiten. Das Engagement umfasst Verpflegung, Hygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung und geistliche Begleitung, zielt aber auch darauf ab, die Teilhabe dieser Menschen zu fördern und die Anerkennung ihrer Rechte und ihrer Würde zu stärken.

A perspective that restores hope
Angesichts dieser Realität und anlässlich des lateinamerikanischen Tages des Kampfes für Menschen in Obdachlosigkeit bekräftigte Pater Arias den Aufruf der Kirche, den Obdachlosen mit Barmherzigkeit und in Anerkennung ihrer Würde zu begegnen. „Jeder Bruder soll spüren, dass er ein Kind Gottes ist, dass er Würde besitzt und dass Gott auch ihn liebt“, erklärte er.
Abschließend rief er dazu auf, sich umzuschauen und Geschichten zu erkennen, die gehört werden müssen. „Es gibt viele Mitmenschen, die genau das brauchen: eine ausgestreckte Hand, ein freundliches Wort, Nähe“, sagte er, überzeugt davon, dass das Anhören ihrer Geschichten Wege zur Heilung eröffnen kann.
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